IDA DiveDays 2018 im Taucherkessel Löbejün


Bevor man oder frau es sich versieht, ist schon wieder ein Jahr um. In unserem Fall bedeutete es, dass die IDA DiveDays wieder vor der Tür standen. So nahmen wir die Baustelle A7 unter die Räder und konnten einmal mehr bestätigen, dass der Spruch von Otto Waalkes „Deutschlands Autobahn ist die größte nicht überdachte Irrenanstalt der Welt“ leider immer noch stimmt. Mein Bus hat nun einen Kratzer an der hinteren Stoßstange, der vor der Abreise noch nicht da war und da gab es durchaus einen Kandidaten, der dicht genug aufgefahren ist, um den zu verursachen. Ich glaube bald fahre ich mit der Bahn. Trotz allem sind wir heil im Taucherkessel angekommen und Jana und Klaus Diersch empfingen uns mit offenen Armen. Das Wetter war toll, blauer Himmel und knapp 30 Grad bei einer Wassertemperatur von gut 22 Grad. Am Anreisetag, dem Donnerstag, machten wir uns mit den Örtlichkeiten bekannt, da ich, tauchfaul wie ich manchmal bin, bei unserem letzten Besuch das Wasser gemieden habe. Danach gab es eine sehr gemütliche Taucherrunde im Hotel und alle fielen ins Bett. Am Freitag Morgen ging es dann los, die Tauchklamotten wurden ausgepackt und das glasklare Wasser im Kessel erkundet. Als Ostseetaucher bin ich „Großfisch“ nicht gewöhnt und habe schon ein wenig über den Riesenhecht gestaunt, der da bewegungslos auf dem Grund stand. Der als Raubfisch geltenden Hecht jagt so ziemlich alles, was sich bewegt und daher habe ich mich wenig bewegt, in erster Linie weg von ihm. J Da ich gelesen habe, dass ein 30 cm langer Hecht einmal versucht hat, ein 35 cm langes Blässhuhn zu fressen und beide daran verendet sind, wollte ich es lieber nicht darauf ankommen lassen. Denn dieser Hecht hatte, 1/3 größer hin oder her, mindestens eine Länge von 1,20 Metern. Nach meiner erfolgreichen Flucht lief ich jedoch einem Stör in die „Arme“, der noch einmal eine Nummer größer war als der Hecht. Also über zu wenig Fisch kann man sich im Kessel definitiv nicht beklagen. Störe, Hechte, Flusskrebse und Rotfedern in großer Anzahl und ich hatte meine UW-Kamera nicht dabei. Da wir jedoch unsere DiveDays im nächsten Jahr sehr wahrscheinlich wieder im Taucherkessel abhalten werden, kann ich den Fehler wieder gut machen. Der restliche Freitag verlief dann ruhig und Familie Diersch versorgte uns mit allem, was ein Taucher braucht, um glücklich zu sein. Jetzt weiß ich auch, warum diese Tauchlokalität so beliebt ist. Wie im Terminplan festgehalten, fand dann am Sonnabend Morgen um 09:00 Uhr das TL Treffen im Hotel Sattelhof statt und wir redeten 3 Stunden lang über „Gott und die Welt“! Einen Großteil der Zeit nahmen die neuen CMAS Germany Bedingungen ein, da sich dort 2019 einiges ändern wird, wie bereits im letzten TL Rundschreiben erwähnt. Da sich viele unserer Kollegen, gerade im Ausland, ein Lehrbuch für Tauchanfänger wünschen und wir nur ein Buch an dem wir die Rechte besitzen, zur Übersetzung ins Russische oder Polnische frei geben können, haben wir uns an den Schreibtisch gesetzt und ein solches Lehrbuch geschrieben. Es wird zur Boot 2019 erscheinen. Wenn dieses Buch gut ankommt, wird es weitere geben. Nach der Sitzung ging es wieder in den Taucherkessel und dort umgehend ins Wasser. Die IDA Tombola mit Preisen im Wert von über 1500,- Euro, bei einem Lospreis von einem Euro, wurde gut angenommen und einige Gewinner konnten mehr als 5 Gewinne mit nach Hause nehmen. Im nächsten Jahr müssen wir wohl mehr Nieten untermischen. J Auch das Schatztauchen nach drei kleinen Schatzkisten aus Holz, hat den Teilnehmern viel Spaß gemacht. Da war es dann auch nicht so schlimm, dass die Kisten nicht wasserfest verleimt waren und sich unter Wasser in ihre Bestandteile zerlegt hatten. Dabei hatte ich die Kisten vorher noch lackiert. L In aller Regel werden Horst und ich nicht mit Lob überschüttet aber für die diesjährigen DiveDays ernteten wir ausschließlich Lob, was uns sehr freut und motiviert. Samstag Abend, nach der „Jause“, die aus Spanferkel und Getränken aller Art bestand, wurden dann die Gewinne ausgelost bzw. gegen die Herausgabe der Schatzkisten übergeben. Den ersten Preis, einen Cosmiq Tauchcomputer, gewann ein Mitarbeiter des Taucherkessels. Weitere Preise, wie Taucherstiefel, Kopfhauben und Handschuhe von waterproof® oder Tauchermesser von Poseidon und viele Tauchmasken fanden dann schnell ihre Abnehmer. Auch die Spezialbügel, für Trockenanzüge waren sehr begehrt. Kurzum, der Samstag war  in jeder Beziehung ein toller Tag. Tauchen satt, Spanferkel mit knackiger Kruste, dazu ein geeignetes Getränk und zum Nachtisch Gewinne einheimsen. Was will man/frau mehr? Wir saßen dann noch lange an den Tischen und redeten Taucherlatein, während andere zum Nachttauchgang ins Wasser gingen. Fazit: Ein tolles event, welches wir im nächsten Jahr garantiert wiederholen werden. Die Abreise am Sonntag Morgen verlief ruhig und trotz eines enormen Andrangs von Tauchern konnten wir uns noch von Jana und Klaus verabschieden. Wir möchten uns hier noch einmal ganz herzlich bei der Familie Diersch für alles bedanken. Ihr wart Super Gastgeber. Vielen Dank auch an die Sponsoren: waterproof Schweden, Taucheruhrenservice.de, Guidos Bubble Club Teneriffa, Taucherkessel Löbejün sowie der IDA Tauchsportschule Kiel und IDA Tauchsportschule am Bungsberg.

Impressionen von den IDA DiveDays 2018 in Löbejün!


Meeresbiologie Seminar der IDA auf Borkum.


Mehr als Sand und Schlick – auch in der Nordsee kann getaucht werden

 

Spezialkurs Meeresbiologie auf Borkum

 

 

Die Nordsee ist ein schwieriges und selten frequentiertes Tauchrevier. Sicht, Strömungen und die Wassertemperatur lassen unser Heimatgewässer als Tauchziel recht unattraktiv erscheinen. Jedoch verbirgt sich unter der oftmals grauen Wasseroberfläche ein weitaus vielfältigerer Lebensraum als allgemein bekannt. Es sind vor allem die Klarwasserzonen, wie sie an Buhnen oder in Häfen zu finden sind und einen Tauchausflug in die Nordsee durchaus lohnenswert machen. So lohnend, dass sogar ein Spezialkurs Meeresbiologie der IDA zu einer interessanten Erfahrung werden kann.

So führte die IDA am 2. und 3. August den SK Meeresbiologie erstmals auf der Insel Borkum, der westlichsten der Ostfriesischen Inseln, durch. Geleitet wurde der Kurs von dem Meeresbiologen Dr. Alexander Stollenz, der auf der Insel wohnt. Seit 1981 erkundet er die Unterwasserwelt Borkums und ist mit den Gegebenheiten der dortigen Küste vertraut.

Acht erfahrene Sporttaucher fanden sich am Vormittag des 2. August in der Jugendherberge ein, um das zweitägige meeresbiologische Seminar zu absolvieren. Zunächst stand ein Vortrag über Ökosysteme und marine Lebensräume auf dem Programm, welcher den Teilnehmern einen Überblick über die Zusammenhänge von Lebensraum und Tierwelt im Meer verschaffen sollte.

So wurden Begriffe der Ökologie wie Stoffkreisläufe, ökologische Nische, Räuber-Beute-Beziehung oder Nahrungsketten erläutert. Ein anschließender Bildervortrag zeigte den Absolventen, welche Tier- und Pflanzenarten sie beim bevorstehenden Tauchgang zu erwarten hatten.

Als Tauchrevier wurde der Borkumer Schutzhafen auserkoren, an dessen Westseite das Wasser besonders ruhig ist und zahlreiche Steganlagen einen interessanten Unterwasserbewuchs vermuten ließen.

Nach einem kurzen Mittagessen machte sich die ganze Gruppe tauchfertig, um dann, bepackt mit Tauchflaschen, Lampen und Unterwasserkameras vom Bootssteg aus ins nasse Element zu springen. Unter Wasser offenbarte sich den Tauchern eine interessante Unterwasserlandschaft. Die Bootsstege waren übersät mit zahlreichen Seenelken, Grün-, Braun- und Rotalgen, zwischen denen koloniebildende Seescheiden bunte Überzüge bildeten, die in weißen, orangenen und purpurnen Farben leuchteten. Untertassengroße Seeanemonen reckten ihre türkisfarbenen Tentakel nach kleinen Krebsen, und fingerlange Strandgrundeln hüpften durch den dichten Algenwald. An manchen Stellen ragten  pflanzenähnliche Hydrozoenkolonien mit ihren feinverzweigten Stöcken empor.  Sie bestehen aus Hunderten winziger Einzelpolypen, welche Arbeitsteilung betreiben und für unterschiedliche Aufgaben wie Verteidigung, Vermehrung und Nahrungserwerb zuständig sind.

Im freien Wasser  trieben fast durchsichtige Rippenquallen, deren mit winzigen Ruderplättchen besetzte Längsreihen das Licht der Sonne in allen Regenbogenfarben schimmern ließen. Diese filigranen Tiere, die zu neunundneunzig Prozent aus Wasser bestehen, zerfließen wie Götterspeise zwischen den Fingern, wenn man sie aus dem Wasser hebt. Nichtsdestotrotz gehören sie zu den hungrigsten Lebewesen, welche das Meer zu bieten hat. Manche Arten sind in der Lage, ihre Biomasse innerhalb eines Tages zu verdoppeln. Dabei fressen sie Plankton, winzige Krebse und Fischlarven, und können so die heimischen Fischbestände dezimieren.

Einige Taucher steuerten die Spundwände des Hafenbeckens an, an denen jedoch Unmengen von Pazifischen Austern saßen, welche ihre messerscharfen Schalenklappen den neugierigen Tauchern wie drohende Mäuler entgegenstreckten. Mit der gebotenen Vorsicht ließ sich jedoch auch dieser Bereich erkunden, und an einer Stelle wurde eine in die Wand eingelassene, mit Muscheln und Algen bewachsene Leiter sichtbar, die sich irgendwo in der dunklen Tiefe verlor. Hier standen ganze Schwärme kleiner Schwebegarnelen, die zwischen den Sprossen ein willkommenes Versteck vor größeren Fischen fanden. 

Nach rund einer Stunde, um zahllose Eindrücke und Hunderte Unterwasseraufnahmen reicher, kehrte die Gruppe zum Bootssteg zurück. Die Sicht war an diesem Tag mit maximal zwei Metern zwar schlecht, dennoch konnten die Taucher sehr viele der Organismen zu Gesicht bekommen, welche sie vorher im Bildervortrag kennengelernt hatten.

Nachdem sich die Kursteilnehmer aus den engen Tauchanzügen geschält und eine erfrischende Dusche genommen hatten, fanden sich die frischgebackenen Meeresforscher an Deck der Yacht eines Teilnehmers ein, um im Licht der warmen Abendsonne bei Wasser und Bier den Tag Revue passieren zu lassen.

Am nächsten Tag wurden die während des Tauchgangs gewonnenen Unterwasserfotos ausgewertet und mit den Bildern verglichen, die beim vorangehenden Vortrag gezeigt wurden. Alle Taucher gelangten zu der Erkenntnis, dass die Fauna und Flora der Nordsee erstaunlich vielfältig ist und sich unter der Oberfläche ein ganz erstaunlicher Lebensraum verbirgt, in welchem noch viele interessante Tiere und Pflanzen ihrer Entdeckung harren. Ein weiterer Lehrgang ist bereits in Vorbereitung.

Info und Anmeldung über H.Habermehl@ida-worldwide.com


Neue IDA Logbücher


Neue IDA Logbücher!


           Die neuen IDA Logbücher sind ab sofort erhältlich!


Nach 22 Jahren in gold-blau folgt nun die schwarz-weiße Phase. Inhaltlich haben wir nichts geändert, da die Aufteilung und die Textvordrucke von euch als gut bewertet worden sind. Wir haben uns lediglich farblich für ein etwas anderes Outfit entschieden und auch den Aufdruck „Logbuch“ in Russisch und Polnisch dazu genommen. Bestellungen bitte, wie gehabt, über: H.Habermehl@ida-worldwide.com



Auf dem Weg zum Tauchlehrer


Auf dem Weg zum Tauchlehrer


Auf dem Weg zum Tauchlehrer ... schwitzen beim Vorbereitungskurs bei Tauch-Team NAUTILUS

 

Das war wirklich anstrengend - ein Vorbereitungskurs auf höchstem Niveau, mit Briefings, Kurzvorträgen, Geschäftsfeldstrategie, Marketing und Rhetorik. IDA-CD Dieter hatte einen lehrreichen Tag für die angehenden Tauchlehrer und einige Assis von seinem Team vorbereitet. Nach einem guten Frühstück ging es los mit den ersten Briefings. Martin und Dieter sind für ihr feines Gehör um die Details eines Briefings bekannt und so gab es schon etwas Kritik für fehlende, aber absolut wichtige Informationen zum Tauchplatz.

Ab „in die Bütt“ und mit Kurzvorträgen glänzen war anschließend angesagt. Aber auch hier gab es neben etwas Lob reichlich Potential für Verbesserungen – vor allem bei der Ansprache zu Tafel hin. So etwas mag Dieter überhaupt nicht. 

Im folgenden Block zur Geschäftsfeldstrategie durften sich die Teilnehmer endlich ein wenig zurücklehnen. Aber höchste Aufmerksamkeit war dennoch gefragt. Rechtsformen von Unternehmen, Kapitalbeschaffung bis hin zu den Feinheiten des Business-Plan umfasste die trockene, aber wichtige Wissensvoraussetzung für Existenzgründer.

Kurze Pause, Durchatmen und schon wechselte es hin zum Thema Marketing mit Kundenbeobachtung, strategischem Vorgehen und Verkaufspräsenz. Das füllte die schon gut angewärmten Köpfe mit der nächsten Lage.

Nach gefüllten Tortellini mit Schinken-Sahne-Sosse in der Mittagspause kam dann das wunderbare Hauptthema Rhetorik. Auftreten, Körpersprache, Argumentation und Präsentation hoben die Teilnehmer völlig aus dem Rahmen der üblichen Tauchphysik und Technik hin zum vielleicht zukünftigen Basenleiter. Das feine Spiel mit der Stimme hat Dieter schon vielen Rednern beigebracht. Beim abschließenden Power-Point-Karoke durften alle Teilnehmer dann demonstrieren, was sie gelernt hatten und überraschten teilweise mit wirklich fantastischen Vorträgen. Weit herausragend der finale Vortrag von Lisa, einer angehemden 3-Stern-Taucherin von Tauch-Team NAUTILUS, die mit „Verletzungen durch giftige Meerestiere“ auf einem absoluten Tauichlehrerniveau brillierte.

Klar, dass der Abend dann noch mit einer herzhaften Knoblauch-Pljeskavica mit heißem Verdauungsschnaps seinen Ausklang fand.

Ein super Tag, der allen hoffentlich ganz viel Neues und Wissenswertes gebracht hat.

Glückwunsch und alles Gute und Erfolg bei der Prüfung zum Tauchlehrer.

Martin und Dieter freuen sich schon auf den nächsten Kurs.

 

Projektwoche Hai


Tauch-Team NAUTILUS, IDA-Club NAUTILUS und Schulprogramm von Sharkproject e.V. präsentierten ein ganz besonderes Erlebnis für Kinder und Lehrer

Hai-Schnuppertauchen

Schon seit über einem Jahr ist IDA-TL Dieter Hahn als Schulreferent bei Sharkproject e.V. tätig und hat dabei viele Schulen und Kindergärten besucht. Viele neue Ideen kamen durch Fragen und Diskussionen zustande und dann wurden alle bisherigen Erfahrungen und Möglichkeiten zusammengeworfen und zu einem richtig spannenden Erlebnis für Kinder ab 8 Jahren verwoben. Aus den trockenen Stunden im Klassenraum wurde ein fast lebensechtes Abenteuer, das ganz viel „Lust auf Meer“ macht.

Projektwoche „Haie in der Schule“ Natürlich steht am Anfang doch immer etwas Theorie auf dem Plan – aber es war ganz spannende Theorie, denn dabei ging es gedanklich schon unter die Wasseroberfläche. Aber alles der Reihe nach, denn dieser Bericht soll anregen und Tipps geben, wie neue Angebote und Attraktionen nicht nur das Interesse am Tauchen anregen, sondern auch damit auch die Nachfrage steigern können. Im kommenden Jahr wird der VDST mit solchen Aktion verstärkt auftreten – wer dann so etwas anbietet, kupfert nur noch ab. Seid also besser Vorreiter als Nachahmer.

Die stellvertretende Rektorin war unsere Ansprechpartnerin in der Schule. Als sie unser Konzept für diese Projektwoche hörte, war bei ihr nur noch Begeisterung und Vorfreude. Und so legten wir los. In der Kombination „Schule und Verein“ – das wird übrigens in fast allen Bundesländern gefördert – gab es keine Hindernisse in Bezug auf Badnutzungen. Alles war vorbereitet bis hin zu einem richtigen Bustransfer von der Schule ins Bad.

Tag 1:  Plastik im Meer Überall und jeder spricht mittlerweile darüber, also wurde es als wichtige Grundlage zur Einführung in die sensible Unterwasserwelt genommen. Was ist Mikroplastik und wie entsteht es, wie funktioniert die Nahrungskette und warum ist Plastik für Meer und am Ende für uns Menschen so gefährlich? Das war sehr spannend und machte schon sehr nachdenklich. Und als dann die Kinder ihre Finger in die Proben von Strand der Azoren stecken und erkannten, dass es weniger als 50% echter Sand waren, sondern Müll und Plastik den überwiegenden Anteil stellten, hatten wir die Basis um noch tiefer in das Thema einsteigen zu können.

Tag 2: Haie Nichts wirkt anregender auf die Fantasie wenn es um Wasser geht, als Haie. Das Bumm, Bumm, Bumm, Bumm aus „Der weiße Hai“ steckt bei jedem im Kopf. Also betrachten wir Haie und sprechen über die Wichtigkeit dieser Tiere für das Meer und am Ende für uns Menschen. Es wurde erklärt, welche Aufgaben der gejagte und von der Ausrottung bedrohte Gesundheitspolizist eigentlich hat, wie bei Menschen Angst platziert ist, wie grausam Menschen sein können und wie die Jagd auf Haie stattfindet. Jetzt wissen die Kinder um die Wichtigkeit der Haie. Damit ist das Tor zum nächsten Thema – wie funktionieren Haie – geöffnet. Spannend zu erfahren, dass es über 500 Arten gibt, wie lange ihre Entwicklungszeit bis zum heutigen, modernen Hai ist, wie sie sich vermehren, wie ihre Sinne funktionieren und was ihre Verhalten in Bezug auf Beute – auch auf den Mensch – ist.

Tag 3: Tauchen Tauchen gehört zu den sichersten Sportarten überhaupt, das war der Einstieg in den Tag. Und dann ging es um Sauerstoffflaschen, physikalische Gesetze, wie James Bond mit einer Sahnepatrone tauchen konnte, warum wir keine Angst unter haben müssen und viele andere Fragen der Schüler. Richtig lustig. Am Ende folgte aber dann eine Einführung in das Tauchen mit dem Pressluftgerät, wie Tauchausbildung abläuft und wie Kinder und Jugendliche tauchen gehen können. Es knisterte im Klassenraum, denn am nächsten Tag war Schnuppertauchen mit Hai angesagt.

 

 

Tag 4: Schnuppertauchen mit Hai Kleine XS- und S-Jackets mit 4- und 5 Liter Flaschen standen schon bereit als die Kinder im Bad eintrafen. Flossen anprobieren, Maske auf das Gesicht und dann ging es hinab zum Hai. Die Lehrerin tauchte mit und war überrascht mit welcher Leichtigkeit ihre Schüler mit Ball und Frisbee spielten und wie selbstverständlich sie neben dem Hai tauchten und sich über die Bilder freuten. Tauchen ist ein fantastischer Spaß der gerade Kinder durch das besondere, gemeinsame Erlebnis verbindet.

Die Zeit rast bei so etwas schnell dahin. Aber die Erinnerung bleibt. Wir freuen uns auf die richtigen Tauchkurse, die sich aus dieser Aktion generierten und die im Herbst-Winter dann losgehen.

Natürlich werden wir dann im Hallenbad auch wieder einen „Hai-Tag“ mit Schnuppertauchen anbieten. Nicht nur als Riesengaudi, sondern auch um zusammen mit dem Schulprogramm von Sharkproject e.V. zu informieren.

Tag 5: Abschlusspräsentation Der Klassenraum wurde in einen „Info-Raum“ umgebaut. Die Kinder (Dieter und sein Helfer-Team unterstützten im Hintergrund und traten nur bei Fachfragen in den Vordergrund) leiteten die Besucher gezielt zu den Ständen mit Hai-Zähnen, erklärten die Haie und ihre Gebissformen, zeigten Wannen mit Strand von den Azoren, luden Besucher zum Atmen aus einem Lungenautomaten ein und führten am Ende die beeindruckten Erwachsenen und Mitschüler in ein 3-D-UW-Kino zum Ausruhen. Klar, dass Presse, Schülerzeitungen und facebook aktuell informiert wurden, was bei den Tauchern los war. Eltern und Lehrer waren beindruckt, was alles mit dem Tauchen zusammenhängt und was sich alles gemeinsam erreichen lässt.

 

Fazit: Es lässt sich ganz viel bewegen, vor allem unter Wasser beim Tauchen. Wir müssen nur die Möglichkeiten erkennen und etwas tun. Wenn ihr an einer solchen Projetwoche, oder für den Anfang, an einem Schulvortrag über Haie interessiert seid, könnt ihr euch gerne bei uns informieren. Wir bieten auch entsprechende Unterstützung an.

Sucht keine Argumente für das Nichtstun – sondern startet und wartet nicht, bis es andere vor euch getan haben.

 

 

 



 

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